Handy-Casino Echtgeld-Bonus ohne Einzahlung: was in der Schweiz wirklich zählt
Stand: 30 Oktober 2026 · Geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Casinos

Wer in der Schweiz auf dem Smartphone spielen und einen Echtgeld-Bonus ohne Einzahlung erhalten will, beginnt die Suche an der falschen Stelle, wenn er «gratis» versteht. Was die landessprachige Werbung als Prämie verkauft, ist in der Schweiz ein enges Korsett aus Konzession, Sozialkonzept und Werberecht. Der Bonus ist da — aber er ist nie gratis, und seine Bedingungen zeigen sich erst, wenn das Geld bewegt werden soll.
Die eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) führt eine geschlossene Liste: zehn Online-Casinos besitzen derzeit eine Konzession als Online-Erweiterung eines terrestrischen Schweizer Spielbankenbetreibers. Jede andere Domain, die Schweizer Spielern Echtgeldspiele anbietet, ist auf der Sperrliste des Bundes und wird per DNS geblockt. Das ist der Rahmen, in dem jeder Bonus eines Schweizer Anbieters steht — und das ist auch die Linie, an der jeder Bonus eines ausländischen Anbieters an sein Ende kommt.
Inhaltsverzeichnis
- Was der «Bonus ohne Einzahlung» im Schweizer Markt tatsächlich bedeutet
- Funktion und Funktionsweise eines Bonus im Schweizer Online-Casino
- Die zehn konzessionierten Online-Casinos in der Schweiz im Vergleich
- Lizenzierung, Aufsicht und die Funktion des Grundprinzips Geldspielgesetz
- Die Rechtslage für Schweizer Spielerinnen und Spieler
- Spielerschutz und Spielsperre in der Schweiz
- Zahlungsabwicklung auf dem Handy: was in der Praxis ankommt
- Wie lange der Bonus wirklich dauert: das Band der Umsatzbedingung
- Die zehn Anbieter im einzelnen Profil
- Was sich aus diesen Profilen für die Entscheidung ergibt
- Häufige Fragen
Was der «Bonus ohne Einzahlung» im Schweizer Markt tatsächlich bedeutet
Im Online-Glücksspiel steht «ohne Einzahlung» für ein Versprechen: der Spieler muss keinen Franken einzahlen, um spielen zu können — und trotzdem mit echtem Geld zu gewinnen. Im Schweizer Markt trägt dieses Versprechen einen Vorbehalt, den die ausländische Werbung weglässt. Die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos sind durch das Geldspielgesetz (BGS) an ein Sozialkonzept gebunden, das anonyme Spielkonten ausschliesst und eine vollständige Identitätsprüfung verlangt, bevor auch nur ein erster Spin läuft. Wer ohne Einzahlung spielen will, hinterlegt also zuerst ein verifiziertes Profil — nicht zwingend einen Franken, aber zwingend sich selbst.
Daraus folgt, was der «Bonus ohne Einzahlung» in der Schweiz überhaupt sein kann: entweder ein Gratisspiel an einem Automaten, das nach der Verifizierung sofort startet, oder ein Testguthaben, das nach der Registrierung gutgeschrieben wird und an eigene Umsatzbedingungen geknüpft ist. Eine dritte Form — der Bonus, der nach erfolgreicher Verifizierung eines vorbehaltlos geleisteten Echtgeldeinsatzes «gratis zurück» erstattet wird — ist im konzessionierten Schweizer Markt unüblich, weil das BGS-Lizenzregime wirtschaftliche Anreize zur Mehrspielerei eng begrenzt.
Die Reihenfolge, in der diese Information beim Spieler ankommt, ist entscheidend. Zuerst sieht er die Werbung eines Anbieters. Dann die Bedingungen. Dann den ausgezahlten Bonus — und erst dann die Frist, in der er umgesetzt werden muss. Wer erst an Punkt vier liest, hat bereits unterschrieben.
Der Spielraum des BGS und warum «gratis» daran abprallt
Das Geldspielgesetz definiert nicht, was ein Bonus sein darf; es definiert, was Werbung nicht sein darf. Art. 74 BGS verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung, die sich an Minderjährige oder gesperrte Personen richtet. Werbung für nicht konzessionierte Spiele ist verboten. Eine konkrete Obergrenze für die Bonushöhe, wie sie etwa Deutschland kennt, gibt es in der Schweiz nicht. Die Bremse sitzt anderswo: in der Sozialkonzept-Pflicht, in der Spielsperre und in der Pflicht der Spielbank, bei häufigen oder hohen Einsätzen einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einzufordern — bei unzureichendem Nachweis wird die Person gesperrt.
Diese Verbindung aus Bonushöhe und Bonuskontrolle bestimmt, was ein Anbieter einem Spieler ohne Einzahlung tatsächlich anbieten kann. Was unbegrenzt vergeben würde, müsste unbegrenzt kontrolliert werden — und genau diese Kontrolle kostet der konzessionierte Anbieter nicht nur Personal, sondern auch Lizenzkonformität. Die Mechanik verschiebt das Bonusangebot weg vom Pauschalversprechen und hin zur zielgerichteten Belohnung für Spieler, die das Sozialkonzept nicht an seine Grenzen bringen.
Welche Erwartung die Werbung pflanzt
Wer «handy casino echtgeld bonus ohne einzahlung 2026» sucht, erwartet einen Code, einen Gutschein oder einen Werbelink, der ohne Zahlung ein Spielkonto füllt. Diese Erwartung wird im Schweizer Markt in sehr seltenen Fällen bedient. Was sie stattdessen vorfindet, ist die Kombination aus Verifizierung, Willkommenspaket und laufenden Aktionen — und der Frist, in der das Paket umgesetzt werden muss, bevor ein Gewinn auszahlbar wird. Der Spieler zahlt nichts in bar, aber er zahlt Zeit, Aufmerksamkeit und in den meisten Fällen den ersten Deposit, der die «gratis»-Stufe erst zur «echt»-Stufe macht.
Die Werbung spricht von «Belohnung». Die Bedingungen sprechen von Umsatzfaktor, Spielzeitraum und Spielbeschränkung. Wer beide Hälften nicht zusammen liest, sieht eine Prämie und übersieht deren Preis. Genau an dieser Stelle greift der konzessionierte Markt ein: er macht den Preis sichtbar, indem er ihn in dieselbe Bedingungsseite schreibt, in der auch die Prämie steht.
Funktion und Funktionsweise eines Bonus im Schweizer Online-Casino
Funktionsweise des Willkommensbonus
Ein Willkommensbonus folgt in der Schweiz einem wiederkehrenden Bauplan. Die erste Einzahlung wird zu einem bestimmten Prozentsatz aufgewertet, meist zwischen 100 % und 200 %, bis zu einem Höchstbetrag. Jackpots.ch etwa verdoppelt die erste Einzahlung zu 100 % bis CHF 700 und ergänzt das Paket über vier Einzahlungen auf insgesamt bis CHF 2’200 sowie 200 Freispiele. Mycasino.ch legt die Schwelle tiefer: 100 % bis CHF 300 auf die erste Einzahlung, dazu 200 Freispiele. Der Unterschied zwischen beiden ist nicht die Grosszügigkeit der Zahl — es ist die Rechnung, die sich an die Zahl heftet.

Diese Rechnung hat zwei feste Bestandteile. Erstens der Umsatzfaktor: bei Jackpots.ch 30-fach auf Slots und 300-fach auf Tischspielen; bei Mycasino.ch 35-fach innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung. Zweitens die Frist: bei Jackpots.ch standardmässig ein Monat, bei Mycasino.ch die genannten 30 Tage. Wer die Frist verstreichen lässt, verliert den Bonus und die mit ihm erzielten Gewinne. Die Frist ist die zweite Rechnung — und sie kommt zum Zug, sobald die erste nicht innerhalb der ersten 30 Tage erfüllt wird.
Funktionsweise der Freispiele
Freispiele sehen aus wie ein zweiter, leichterer Bonus. Sie sind es nicht. Bei Mycasino.ch sind die 200 Freispiele des Willkommenspakets je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig. Drei Eigenschaften verdienen Beachtung: ein fester Stückwert, eine knappe Frist und das Fehlen einer Umsatzbedingung. Das klingt grosszügig, ist aber ein eigenständiges Spielsegment mit eigenem Preis.
Bei Jackpots.ch werden die Freespins des Willkommensbonus ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100 vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Einschränkung verändert den Wert jedes einzelnen Spins: ein Spin auf einem niedrig volatilen Slot wiegt weniger als derselbe Spin auf einem Spiel mit hohem Auszahlungspotenzial — auch wenn die Werbung beides gleich behandelt. Konsequenz: wer Freispiele «gratis» einlöst, hat die Spielauswahl bereits mitbezahlt, ohne es zu merken.
Funktionsweise der laufenden Aktionen
Willkommenspakete decken die ersten Tage ab. Danach treten Aktionen in Kraft, die dem verifizierten Profil gehören: Reload-Boni, Turniere, Cashback, Treuestufen. Im Schweizer Markt sind diese Aktionen denselben Werberegeln unterworfen wie der Willkommensbonus und denselben Umsatzregeln wie jede andere Prämie. Was sie vom Willkommenspaket unterscheidet, ist die Häufigkeit: wer lange spielt, sieht sie öfter, und die kumulierte Wirkung verstärkt den Effekt, den eine einzelne Aktion harmlos aussehen lässt.
Wie der Spieler die Funktionsweise im Alltag erlebt
Der Alltag im Online-Casino folgt drei Schritten. Erstens: Registrierung mit Ausweis; Auszahlungen gehen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet — bei Jackpots.ch sind Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut ausgeschlossen. Zweitens: erste Einzahlung, Bonusaktivierung und ein Zeitfenster, in dem der Bonus umgesetzt werden muss. Drittens: Auszahlung des Restguthabens, das die Umsatzbedingung überlebt hat.
Was dazwischen passiert, hängt vom Slot ab. Die Spielbanken bieten über tausend Spiele an — Jackpots.ch listet 2’500, Mycasino.ch über 3’000 — und nicht alle tragen gleich viel zur Umsatzbedingung bei. Slots zählen voll, Tischspiele bei manchen Anbietern nur zu einem Bruchteil oder gar nicht. Wer auf Tischspielen spielt und die Umsatzbedingung am Slot gerechnet hat, hat die Rechnung im Kopf — und die Bedingungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Die zehn konzessionierten Online-Casinos in der Schweiz im Vergleich
Die folgende Übersicht führt die zehn Schweizer Online-Casinos auf, die per ESBK-Konzession Spielbankenspiele online anbieten dürfen. Jede Zeile steht für ein konzessioniertes Angebot — hinter jedem Online-Auftritt steht das terrestrische Casino, das die Konzession hält. Wer hier spielt, spielt nicht auf einer «Marke», sondern auf der digitalen Erweiterung einer Schweizer Spielbank.
| Online-Casino | Terrestrische Spielbank dahinter | Online seit | Bonus ohne Einzahlung |
|---|---|---|---|
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | — |
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | — |
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | — |
| Starvegas.ch | Casino Interlaken | 24.02.2020 | — |
| Swiss4win.ch | Casino Lugano | 01.03.2021 | — |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 | — |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | — |
| Swisscasinos.ch | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | — |
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 | — |
| Casineo.ch | Casino Locarno | 17.03.2026 | — |
Was diese Tabelle nicht zeigt, ist der Preis der Werbung. Die Spalte «Bonus ohne Einzahlung» steht für alle Anbieter auf der gleichen Zeile: kein Anbieter ist in der ausgewählten Datenbasis mit einem Bonus ohne Einzahlung belegt. Das heisst nicht, dass keiner einen solchen Bonus in Aktionen vergibt — es heisst, dass die hier ausgewerteten Quellen keinen belegen. Die Konsequenz liegt auf der Hand: Wer mit dem Versprechen «ohne Einzahlung» auf eine Schweizer Seite geht, findet dort ein verifiziertes Willkommenspaket, das eine Mindesteinzahlung verlangt. Das ist die überprüfbare Form dieses Marktes.
Zwei Spalten lohnen den zweiten Blick. Die Spalte «Terrestrische Spielbank dahinter» ist keine Spielerei: jeder Online-Anbieter ist an die Konzession der Spielbank gebunden, die hinter ihm steht, und an deren Sozialkonzept. Die Spalte «Online seit» zeigt, wie jung oder alt der Online-Auftritt ist — Admiral.ch ist erst seit 2025 online, Casineo.ch erst seit März 2026. Beide sind real existierende Schweizer Anbieter, nicht ausländische «Schweiz-Editionen», auch wenn der Werbeauftritt das eine oder andere Mal so wirken mag.
Wer in dieser Liste fehlt und warum
Ein Werbeversprechen, das die Liste zu kennen scheint, aber nicht in ihr steht, gehört in eine andere Kategorie. «Bonus ohne Einzahlung» ist im ausländischen Online-Glücksspiel ein verbreitetes Marketing-Element. Im Schweizer Markt gehört er zum schmalen Rand der Prämienlandschaft, nicht zu deren Mitte. Ausländische Anbieter, die Schweizer Spielerinnen und Spieler mit einem solchen Bonus werblich ansprechen, fallen unter die Sperrliste des Bundes und unter Art. 86 BGS. Wer dort einzahlt, spielt ohne Schweizer Schutz — das ist die Konsequenz, die der Markt selber zieht.
Lizenzierung, Aufsicht und die Funktion des Grundprinzips Geldspielgesetz
Das Grundprinzip der Schweizer Spielbankenregulierung
Das Grundprinzip ist einfach zu beschreiben und schwer zu umgehen. In der Schweiz darf Geldspiel nur anbieten, wer eine Konzession hat. Für Spielbanken erteilt der Bund die Konzession; im Online-Bereich geschieht dies als Erweiterung («Verlängerung») einer bestehenden landgestützten Konzession. Es gibt keinen eigenständigen Online-Titel ohne Spielbank im Hintergrund — wer online spielen will, spielt auf einer Schweizer Spielbank. Diese Konstruktion schiebt den Standort der Lizenz in die Schweiz, die Aufsicht zum Bund und die Spielbank in das jeweilige Haus.
Die eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) führt die aktuelle Liste der zehn konzessionierten Online-Anbieter. Wer eine andere Domain aufruft und dort einzahlt, spielt auf einer nicht konzessionierten Seite. Die Konsequenz ist regulatorisch, nicht zivilrechtlich: die ESBK stellt fest, dass die Spielerin oder der Spieler nicht verfolgt wird, aber auf eigenes Risiko spielt und keinen Schweizer Schutz geniesst. Dieses «eigene Risiko» ist die eine Vokabel, die jede seriöse Schweizer Quelle zum ausländischen Angebot mitliefert.
Lizenz und Konzession in der Übersicht
Wer die Liste der ESBK liest, sieht zehn Domains. Hinter jeder steht eine Spielbank, hinter jeder Spielbank steht eine Konzession, hinter jeder Konzession steht ein Sozialkonzept und ein Geldwäschereiregime. Aus dieser Kette ergibt sich, warum die Liste so kurz ist: nicht weil der Markt klein ist, sondern weil das BGS den Marktzugang an ein landgestütztes Casino bindet. Eine Erweiterung der Konzession für ein weiteres Haus würde voraussetzen, dass eine zusätzliche terrestrische Spielbank die Bewilligung erhält — was im Inland politisch und räumlich restriktiv gehandhabt wird.
Aufsicht und Sanktion
Die ESBK beaufsichtigt den Spielbankenbereich, Gespa den Lotterie- und Sportwettenbereich. Die Aufsicht greift, wenn ein Anbieter die Bewilligungsbedingungen verletzt — Werbung, Sozialkonzept, Geldwäscherei. Sie greift nicht direkt beim Spieler. Das macht die Sanktion gegen den Anbieter scharf (Konzessionsentzug, Sperrung), die gegenüber der Spielerin oder dem Spieler begrenzt (kein Schweizer Schutz). Wer sich für einen konzessionierten Anbieter entscheidet, spielt im Sanktionsregime, das den Anbieter in der Pflicht hält — wer sich für einen nicht konzessionierten entscheidet, fällt aus diesem Regime heraus.
Auswirkungen auf Werbung und Bonus
Das BGS begrenzt Werbung nicht direkt, sondern über Art. 74: keine aufdringliche oder irreführende Werbung, keine Werbung für nicht konzessionierte Spiele, keine Ausrichtung auf Minderjährige oder Gesperrte. Eine konkrete Bonusobergrenze gibt es nicht. Die Selbstbeschränkung der Branche gegenüber Werbeversprechen, die das Sozialkonzept unterlaufen würden, ist eine Selbstverpflichtung, deren Nichteinhaltung aufsichtsrechtlich geahndet werden kann. Wer «gratis» wirbt und an eine verdeckte Bedingung knüpft, läuft Gefahr, dass genau diese Bedingung Gegenstand einer aufsichtsrechtlichen Überprüfung wird.
Die Rechtslage für Schweizer Spielerinnen und Spieler
Welche Quellen das BGS hat und wie es heute gilt
Das Geldspielgesetz ist seit 1. Januar 2019 in Kraft und ordnet den gesamten Glücksspielmarkt der Schweiz neu. Es unterscheidet zwischen Spielbanken (ESBK), Lotterien und Sportwetten (Gespa) und stellt ausländische Angebote unter eine Sperrregelung. Auf dem Markt für Online-Casinos gilt seit dem Inkrafttreten: nur eine Schweizer Spielbank mit Konzession darf online anbieten. Die Liste der zehn Online-Casinos ergibt sich aus den Konzessionen, die eine Online-Erweiterung bewilligt bekommen haben.

Die Rechtslage ist nicht spekulativ, sie ist nachschlagbar. Die ESBK veröffentlicht die Liste der konzessionierten Anbieter; der Bund führt die Sperrliste. Wer sich über einen Anbieter informieren will, hat zwei Anlaufstellen: die ESBK-Liste und die Sperrliste. Stimmt eine Domain mit keiner von beiden überein, ist der Anbieter weder konzessioniert noch gelistet — was im Markt der Schweizer Anbieter dasselbe bedeutet.
Was ein konzessioniertes Angebot leistet — und was nicht
Ein konzessioniertes Angebot leistet: vollständige Identitätsprüfung, geschütztes Spielkonto, an Sozialkonzept und Spielsperre gekoppelte Limits, in CHF abgewickelte Zahlungen über Schweizer Schienen und Auszahlungen auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto. Das ist die Grundausstattung — und sie ist im konzessionierten Markt selbstverständlich, nicht optional. Wer sich bei einem konzessionierten Anbieter registriert, bekommt diese Grundausstattung mit; wer sie nicht will, muss sie aktiv deaktivieren, was nur teilweise möglich ist.
Was ein konzessioniertes Angebot nicht leistet: ein Werbeversprechen, das die Spielmechanik in den Schatten stellt. Werbung für ein konzessioniertes Angebot darf das Spiel nicht als Alltagslösung verkaufen, und sie darf sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten. Eine Garantie, dass jede konzessionierte Seite «besser» spielt als jede andere, gibt es nicht — die Konzession prüft das Sicherheits- und Sozialkonzept, nicht das Spielerlebnis.
Wie sich die Rechtslage auf konzessionierte und nicht konzessionierte Anbieter auswirkt
Die Trennlinie ist hart: konzessioniert oder nicht, mit oder ohne Schweizer Schutz. Wer auf einer konzessionierten Seite spielt, hat Zugang zur Spielsperre, zu den Selbsttests, zur Geldwäschereimeldung des Anbieters. Wer auf einer nicht konzessionierten Seite spielt, hat all das nicht — und ist nach ESBK-Aussage selbst verantwortlich. Dieser Status ist nicht bloss ein rechtlicher Status; er ist ein Verbraucherstatus. Er entscheidet, ob ein Streitfall vor einer Schweizer Stelle ausgetragen werden kann, ob eine Auszahlung an Schweizer Behörden vollstreckbar ist, ob eine Spielsperre technisch durchsetzbar ist.
Die Konsequenz für Spielerinnen und Spieler lässt sich in einer Frage zusammenfassen: lohnt sich der Bonus eines ausländischen Anbieters, wenn im Streitfall weder Aufsicht noch Vollstreckung greifen? Die ESBK antwortet implizit: nein, weil die Spielerin oder der Spieler auf eigenes Risiko spielt. Diese Antwort steht in keinem Werbeversprechen, aber in jeder Verlautbarung der Aufsicht.
Spielerschutz und Spielsperre in der Schweiz
Verpflichtungen der Anbieter — Sozialkonzept, Limits, Selbsteinschätzung
Jeder konzessionierte Anbieter betreibt ein Sozialkonzept. Dazu gehören Einzahlungs-, Verlust- und Session-Limits, die der Spieler selbst setzen kann; Mycasino.ch etwa bietet Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, eine Erinnerungsfunktion zur Reduktion der Spielzeit, einen Selbsttest sowie die Möglichkeit von Spielpausen und freiwilliger Spielsperre. Jackpots.ch erlaubt zusätzlich ein Einzahlungslimit für selbst gewählte Zeiträume, zum Beispiel ein wöchentliches Limit von CHF 50, sowie eine Spielpause zwischen 15 Minuten und maximal 6 Monaten, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien.
Die Zahlen verdienen den Blick. Die Spielpause ist nicht beliebig lang, sondern endet bei 6 Monaten — also deutlich unter dem Zeitraum, in dem eine Spielsperre üblicherweise aufgehoben werden kann. Die Sitzungslimits sind nicht bloss Spielzeit, sondern auch Ausgaben, und sie sind nicht bloss Empfehlungen, sondern dokumentierte Einstellungen am Konto. Wer ein Limit setzt, setzt es sichtbar, und die Anbieter sind verpflichtet, es zu respektieren.
Spielsperre und ihre Reichweite
Eine bei Jackpots.ch beantragte Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Das ist die zentrale Eigenschaft des Instruments: sie ist nicht an einen Anbieter gebunden, sondern markt- und landesübergreifend. Eine einmal ausgesprochene Sperre blockt die Registrierung und das Spiel auf jedem Schweizer Online-Casino und auf jeder Schweizer Spielbank.
Für die Beantragung einer freiwilligen Spielsperre bei Mycasino.ch wird eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweisdokuments verlangt, etwa Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis. Die Sperre ist also nicht anonym — sie ist identitätsgebunden, und genau diese Bindung ist die Voraussetzung dafür, dass sie greift. Eine Spielsperre gegen sich selbst erfordert, sich selbst zu erkennen zu geben.
Wer die finanziellen Verhältnisse nachweisen muss
Spielbanken müssen von Spielerinnen und Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einfordern; ohne Unterlagen oder bei unzureichenden finanziellen Verhältnissen wird die Person gesperrt. Der Mechanismus ist zweistufig. Stufe eins: hohes Spielvolumen löst eine Nachweispflicht aus. Stufe zwei: fehlende oder unzureichende Nachweise führen zur Sperre. Wer die zweite Stufe vermeiden will, muss die erste Stufe kennen — und wer sie nicht kennt, läuft Gefahr, an der zweiten Stufe zu scheitern.
Diese Stufen sind nicht die einzigen Schutzmechanismen, aber sie sind die am seltensten diskutierten. Wer sich bei einem Schweizer Anbieter registriert und höhere Einsätze spielt, wird früher oder später nach Einkommens- oder Vermögensnachweisen gefragt. Wer sie nicht erbringen will oder kann, wird gesperrt. Wer sie erbringt, bestätigt — und kann weiterspielen, sofern die Erklärung die wirtschaftliche Tragfähigkeit stützt. Die Nachweispflicht ist kein Bonusstopp, sondern ein Schutzmechanismus — und sie wirkt, ohne dass die Spielerin oder der Spieler sie bemerkt, bis sie aktiviert wird.
Zahlungsabwicklung auf dem Handy: was in der Praxis ankommt
Welche Zahlungsmethoden die Schweizer Anbieter anbieten
Die zehn Anbieter akzeptieren im Wesentlichen denselben Methodenkern: TWINT, Kreditkarte (Visa, Mastercard), PostFinance, Apple Pay, Skrill/Neteller, paysafecard und Banküberweisung. Admiral.ch listet Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint auf; Jackpots.ch führt TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard; Starvegas.ch ergänzt die Liste um Aircash Abon; Pasino.ch nennt Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; 7melons akzeptiert TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard, bei PostFinance mit einem Höchstbetrag von CHF 100’000; Swiss Casinos akzeptiert Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung; Casino777.ch akzeptiert Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung und erhebt keine Einzahlungsgebühren; Casineo.ch nennt TWINT, Kreditkarten und PostFinance.
Die Schnittmenge ist gross genug, dass das Handy in der Schweiz keine eigene Zahlungsmethode braucht. Wer mit TWINT einzahlt, zahlt direkt vom Schweizer Bankkonto, ohne Kreditkarte; wer mit Apple Pay zahlt, nutzt die auf dem Handy hinterlegte Karte; wer mit PostFinance zahlt, nutzt die E-Finance-Anbindung des Postkontos.
Mindestbeträge und Auszahlungswege
Die Mindesteinzahlung liegt bei den meisten Anbietern bei CHF 10. Diese Zahl prägt die Frage, wie tief ein Bonus getestet werden kann: wer mit dem Mindestbetrag einzahlt, aktiviert die Willkommensstufe mit dem kleinstmöglichen Risiko. Bei Starvegas.ch liegt die Mindesteinzahlung bei CHF 10, bei Pasino.ch ebenfalls bei CHF 10, der Mindestbetrag für eine Auszahlung sogar bei CHF 0.01, bei 7melons CHF 10, bei Casineo.ch CHF 10.
Die Auszahlungswege sind enger gefasst als die Einzahlungswege. Bei Mycasino.ch liegt der Mindestbetrag für eine Auszahlung bei CHF 10, liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlen werden. Bei Jackpots.ch erfolgen Auszahlungen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet; Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Diese Restriktion ist nicht Schikane: sie folgt aus dem Schweizer Geldwäschereiregime und der Pflicht, Auszahlungen identitätsbezogen abzuwickeln. Wer auf einer Schweizer Seite spielt, zahlt mit dem Schweizer Konto ein und aus.
Geschwindigkeit der Auszahlung
Mycasino.ch nennt eine Auszahlungsdauer von in der Regel 1 bis 3 Werktagen, abhängig vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank. Jackpots.ch gibt für die Banküberweisung 1 bis 2 Werktage bis zur Verfügbarkeit auf dem Spielkonto an, bezeichnet sie aber gleichzeitig als die langsamste Auszahlungsmethode. Daraus ergibt sich eine Bandbreite: am unteren Ende 1 Werktag, am oberen Ende 3 Werktage, mit Bedingungen anhängig vom Anbieter und vom Konto. Wer am Freitagabend auszahlt, wartet bis Dienstag; wer am Mittwochmorgen auszahlt, hat das Geld unter Umständen am Donnerstag.
Bei Jackpots.ch fallen für TWINT-Einzahlungen keine Zusatzgebühren an, und die TWINT-Zahlung wird sofort verarbeitet. Swiss4win.ch bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10 ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Mycasino.ch wiederum erhebt weder für Einzahlungen noch für Auszahlungen Gebühren. Die Kosten für die Zahlung sind damit bei den meisten Anbietern null — was die Differenz zwischen den Anbietern nicht in den Gebühren sucht, sondern in der Frist.
Was sich daraus für die Praxis ergibt
Die Praxis auf dem Handy folgt einem wiederkehrenden Ablauf. Erstens: App oder mobile Seite öffnen, Login oder Registrierung mit Ausweis-Upload. Zweitens: Einzahlung per TWINT oder Kreditkarte mit Bestätigung in der App. Drittens: Spielen, mit sichtbaren Sitzungs- und Verlustlimits, die der Spieler vorab setzt. Viertens: Auszahlung, sobald die Umsatzbedingung erfüllt ist, per Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet.
Was sich hinter den Schritten verbirgt, ist die Verbindung zwischen Sozialkonzept und Zahlungsmittel. Wer mit Kreditkarte spielt, kann nicht auf eine andere Kreditkarte auszahlen lassen; wer mit TWINT einzahlt, zahlt in CHF und ohne Drittanbietergebühr; wer bei einem Anbieter eine hohe Einzahlung leistet, löst früher oder später die Nachweispflicht aus. Die Zahlungsabwicklung ist nicht bloss ein Vorgang, sondern ein Spiegel der Aufsicht — und wer die Zahlung als blossen Zahlungsvorgang behandelt, übersieht diesen Spiegel.
Wie lange der Bonus wirklich dauert: das Band der Umsatzbedingung
Die Rechnung in einer Bedingung
Eine der häufigsten Fragen lässt sich mit einer einzigen Rechnung beantworten, deren Bandbreite sich aus den Schweizer Angeboten direkt ergibt. Nehmen wir zwei Beispiele aus den hier ausgewerteten Anbietern: Mycasino.ch legt den Willkommensbonus mit 35-facher Umsatzbedingung innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung an; bei einem maximalen Bonus von CHF 300 entspricht das einem erforderlichen Umsatz von etwa CHF 10’500. Jackpots.ch verlangt das 30-Fache des Bonusbetrags an Spielautomaten, ebenfalls innerhalb eines Monats; bei einem Bonus von CHF 700 auf die erste Einzahlung sind das etwa CHF 21’000.
Diese Zahlen sind kein Zufallsprodukt. Sie sind die direkte Übersetzung der Werbung in die Sprache der Bedingungen, und sie zeigen die Bandbreite, mit der ein Schweizer Spieler rechnen muss: zwischen rund CHF 10’000 und CHF 21’000 an Slots, je nach Anbieter und Bonushöhe, jeweils innerhalb eines Monats. Wer den Bonus zur Hälfte ausschöpft, halbiert diese Zahlen; wer den Mindestbetrag einzahlt, schiebt die Zahl ins Niedrige; wer den Höchstbetrag einzahlt, schiebt sie ins Hohe. Das ist das Band, in dem sich das Versprechen «gratis» in der Schweiz bewegt.
Wann das Band an sein Ende kommt
Das Band endet dort, wo die Frist endet. Ein Monat ist die Standardfrist beider hier genannten Anbieter. Wer in dieser Frist die Umsatzbedingung nicht erfüllt, verliert den Bonus und die mit ihm erzielten Gewinne. Die Mechanik ist eindeutig: das Band gehört zum Zeitfenster, nicht zum Spieler. Wer das Zeitfenster verfehlt, hat das Band verfehlt — unabhängig davon, wie nahe am Ziel die letzte Einzahlung stand.
Die Rechnung enthält eine Annahme, die oft übersehen wird: dass nur der Bonusbetrag umgesetzt wird, nicht zusätzlich der eingezahlte Echtgeldanteil. Bei einem 100-%-Bonus auf CHF 300 sind die CHF 300 Bonus zu 35-fach zu setzen — der eigene CHF 300-Anteil zählt nicht zur Bedingung. Die Rechnung gilt nur, wenn der Spieler exakt dieses Bonusszenario spielt. Setzt er mehr oder weniger ein, weicht das Band entsprechend nach oben oder unten ab.
Wofür das Band nicht ausreicht
Das Band rechnet das Volumen, nicht die Zeit. Wer an Slots mit 5 Sekunden Spin-Dauer spielt, braucht für die CHF 10’500 aus dem mycasino-Beispiel etwa so viele Spins, wie sich aus dem gewählten Einsatz ergeben — bei einem Spin zu CHF 0.20 etwa 52’500 Spins. Wer tiefer oder höher setzt, verschiebt die Spin-Anzahl entsprechend; wer an Tischspielen spielt, wo nur ein Bruchteil zur Bedingung zählt, braucht entsprechend mehr. Die Zeitkomponente ist die zweite Hälfte der Rechnung, und sie hängt am Slot, am Einsatz und an der Spielauswahl. Das Band liefert nur die erste Hälfte.
Die zweite Hälfte — wie viele Stunden Spielzeit sich aus dem Band ergeben — ist nicht Gegenstand des Bands, sondern der Erfahrung mit dem Spiel. Wer an Slots spielt, kann näherungsweise rechnen. Wer an Tischspielen spielt, sollte prüfen, ob und wie das gewählte Spiel zur Bedingung zählt, bevor er die Frist beginnt.
Was das Band in der Konsequenz bedeutet
Die Konsequenz für den Spieler ist doppelt. Erstens: der Bonus ist nie «gratis», sondern immer an eine Frist und eine Spielmenge gebunden. Zweitens: zwischen den beiden Schweizer Anbietern variiert diese Bindung, und wer den Anbieter wechselt, wechselt das Band. Wer nur eine bestimmte Stunde pro Tag spielt, kann ein breiteres oder schmaleres Band tragen — wer weniger Stunden hat, sollte den Anbieter mit dem niedrigeren Band wählen.
Das Band ist der härteste objektive Vergleichspunkt zwischen den Schweizer Anbietern — nicht die Höhe der Prämie, nicht die Anzahl der Freispiele, nicht die Zahl der Spiele im Portfolio. Wer die Auswahl am Bonus festmacht, hat dort angefangen, wo der Werbemarkt Werbung versteht, und dort aufgehört, wo der Bonusmarkt rechnet.
Die zehn Anbieter im einzelnen Profil
Mycasino.ch
Hinter Mycasino.ch steht das Grand Casino Luzern; das Online-Angebot ist seit dem 22. August 2019 in Betrieb. Die Plattform listet über 3’000 Spiele, das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Neukunden erhalten einen Willkommensbonus von 100 % auf die erste Einzahlung bis CHF 300 sowie 200 Freispiele; die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10 erfolgen. Der Bonusbetrag ist innerhalb von 30 Tagen 35-mal umzusetzen, die Freispiele sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden gültig. Für Ein- und Auszahlungen werden keine Gebühren erhoben; Auszahlungen dauern in der Regel 1 bis 3 Werktage, mit einem Mindestauszahlungsbetrag von CHF 10. Im Verzeichnis der Zahlungsmittel mit Auslandsbezug findet sich kein Eintrag.
Das Profil verändert die Entscheidungsfrage. Wer einen Willkommensbonus zu 100 % auf kleine Einzahlungen sucht, dessen Umsatzbedingung mit 35 × moderat bleibt, findet hier einen niedrigen Einstieg. Wer Freispiele ohne Umsatzbedingung will, bekommt sie, aber in einer kurzen Frist und auf CHF 0.10-Stückelung — der relative Wert ist damit kleiner, als die Stückzahl vermuten lässt. Wer ein breites Live-Casino erwartet, ist richtig.
Admiral.ch
Admiral.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Mendrisio und seit dem 16. Juli 2025 aktiv — der jüngste Anbieter im Markt nach Casineo.ch. Zu den Zahlungsmethoden gehören Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint. Im Verzeichnis der hier ausgewerteten Quellen findet sich keine Notiz zur Umsatzbedingung oder zu Freispielen.
Der Punkt, an dem Admiral.ch auf andere Anbieter verweist, ist die Frische der Lizenz. Wer einen Anbieter sucht, dessen Plattform neu aufgesetzt wurde und noch nicht den Altlasten einer langen Bonusgeschichte ausgesetzt ist, hat hier einen Kandidaten. Wer eine konkrete Umsatzbedingung oder eine genau bezifferte Willkommensstruktur erwartet, muss sie bei Admiral.ch selber prüfen.
Jackpots.ch
Jackpots.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden, seit dem 5. Juli 2019 online. Das Willkommenspaket umfasst auf die ersten vier Einzahlungen insgesamt bis CHF 2’200 sowie 200 Freespins, die erste Einzahlung wird zu 100 % bis CHF 700 verdoppelt. Die Freespins werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100 vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung beträgt das 30-Fache des Bonusbetrags an Spielautomaten und das 300-Fache an Tischspielen, umzusetzen innerhalb eines Monats. Das Portfolio umfasst über 2’500 Spiele, das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert.
Diese Zahlen tragen ihre eigene Beurteilung. Das 300-Fache an Tischspielen ist ein Kliff, das kein durchschnittlicher Spieler in einem Monat ersteigt — wer die Umsatzbedingung erfüllen will, kommt an Slots nicht vorbei. Die Trennung zwischen Slot- und Tischspiel-Faktor ist nicht bloss eine Information, sondern eine Empfehlung des Anbieters an seine eigenen Spieler — und zwar die lautlose.
Starvegas.ch
Starvegas.ch ist mit dem Casino Interlaken verbunden und seit dem 24. Februar 2020 online. Zu den akzeptierten Zahlungsmethoden gehören VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10. Im Verzeichnis der hier ausgewerteten Quellen findet sich keine Notiz zur Umsatzbedingung oder zu Freispielen.
Aircash Abon ist die Besonderheit. Wer diese Methode bereits nutzt — etwa aus anderen digitalen Bezahlsystemen — hat hier einen Anbieter, der sie übernimmt. Wer darauf nicht angewiesen ist, sieht das Profil im Kern gleich wie bei Admiral.ch oder Pasino.ch.
Swiss4win.ch
Swiss4win.ch gehört zum Casino Lugano und ist seit dem 1. März 2021 online. Das Profil ist über die TWINT-Information definiert: Swiss4win.ch bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10 ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Damit ist Swiss4win.ch der Anbieter, der die schnellste und gebührenfreie TWINT-Integration in der hier betrachteten Auswahl dokumentiert.
Wer TWINT als Standardmethode nutzt, hat hier den dokumentierten Pfad zur gebührenfreien Einzahlung mit sofortiger Verarbeitung. Wer andere Methoden bevorzugt, hat bei Swiss4win.ch keine dokumentierten Vor- oder Nachteile gegenüber anderen Anbietern.
Pasino.ch
Pasino.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 online. Die akzeptierten Einzahlungsmethoden sind Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10, der Mindestauszahlungsbetrag sogar nur CHF 0.01. Letzteres ist unter den Schweizer Anbietern eine Randposition, die vor allem für Spielerinnen und Spieler interessant ist, die kleine Beträge vollständig auszahlen wollen.
Wer mit kleinen Beträgen spielt, kann hier den Mindestauszahlungsbetrag fast beliebig tief ansetzen — auch wenn die Spielbank eine Auszahlung nur in der Häufigkeit erlaubt, die das Sozialkonzept zulässt.
7melons
7melons gehört zum Grand Casino Bern und ist seit dem 15. September 2020 online. Die akzeptierten Einzahlungsmethoden sind TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei CHF 10 und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000. Letzteres ist nicht für die meisten Spieler relevant, zeigt aber, dass 7melons auch höhere Einzahlungen administrativ handhaben kann.
Wer mit PostFinance einzahlt, findet hier einen Anbieter mit dokumentiert hohem Einzahlungslimit — eine Information, die erst relevant wird, wenn der Höchstbetrag anderer Methoden überschritten würde.
Swisscasinos.ch
Swisscasinos.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Pfäffikon (Swiss Casinos) und seit dem 2. September 2019 online. Zu den Einzahlungsmethoden gehören Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Diners Club und Discover sind unter den hier betrachteten Anbietern nur bei Swisscasinos.ch dokumentiert.
Wer mit einer Diners- oder Discover-Karte spielt, hat hier den einzigen dokumentierten Pfad. Die breite Kartenabdeckung ist die Besonderheit — sie ist nicht spektakulär, aber sie ist konkret.
Casino777.ch
Casino777.ch gehört zum Casino Davos und ist seit dem 9. September 2019 online. Zu den Einzahlungsmethoden gehören Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung; Casino777.ch erhebt keine Einzahlungsgebühren. Die Gebührenfreiheit ist bei mehreren Anbietern dokumentiert, aber sie ist hier explizit erwähnt — und damit eine Information, die für Spieler mit kleinem Budget relevant ist, weil sich bei sehr vielen kleinen Einzahlungen Beträge summieren.
Wer viele kleine Einzahlungen plant, achtet auf genau diese Information: kostenlose Einzahlungen sind keine Selbstverständlichkeit.
Casineo.ch
Casineo.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Locarno und seit dem 17. März 2026 online — das ist das jüngste Datum in dieser Liste. Die Mindesteinzahlung beträgt für alle Einzahlungsmethoden CHF 10; zu den Methoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Weitere Profilangaben sind in den hier ausgewerteten Quellen nicht enthalten.
Casineo.ch ist die einzige Plattform in der Liste, deren Online-Start ins aktuelle Jahr fällt. Wer den jüngsten Anbieter im Markt sucht, ist hier richtig; wer dokumentierte Bonusbedingungen oder Spielportfolio-Informationen sucht, muss sie direkt beim Anbieter prüfen.
Was sich aus diesen Profilen für die Entscheidung ergibt
Keiner der zehn Anbieter trägt im ausgewerteten Material ein Bonusversprechen «ohne Einzahlung». Was die Schweizer Anbieter stattdessen bieten, ist ein Willkommenspaket, das an eine Mindesteinzahlung geknüpft ist — mit Frist, Umsatzfaktor und Spielbeschränkung. Wer «ohne Einzahlung» sucht, sucht eine Leistung, die der konzessionierte Schweizer Markt in seinem Kern nicht vorsieht; was er findet, ist eine Vorstufe.
Die Profile sind einander ähnlich, aber nicht identisch. Die Unterschiede liegen in der Umsatzbedingung (30-fach oder 35-fach auf den Bonus), in den zugelassenen Spielen (Slots zählen voll, Tischspiele nicht), in der Frist (1 Monat), in den Zahlungsmethoden (TWINT immer, Diners nur bei Swisscasinos.ch, Aircash Abon nur bei Starvegas.ch) und in der Auszahlungsdauer (1 bis 3 Werktage bei Mycasino.ch).
Wer die Auswahl treffen will, sollte drei Ebenen unterscheiden: die Werbeebene (Bonushöhe, Freespin-Anzahl, Willkommenspaket-Total), die Bedingungsebene (Umsatzfaktor, Frist, Spielbeschränkung), die Serviceebene (Zahlungsmittel, Auszahlungsdauer, Gebühren). Die Werbeebene ist die, die der Anbieter kommuniziert; die Bedingungsebene ist die, die der Anbieter durchsetzt; die Serviceebene ist die, die der Spieler am häufigsten erlebt. Nur eine davon wird im Werbeversprechen genannt — und genau diese wird am seltensten überprüft.
Häufige Fragen
Lassen sich Online-Slots auf dem Smartphone spielen?
Ja. Alle zehn konzessionierten Schweizer Online-Casinos betreiben ein vollständig browserfähiges Angebot; Spielerinnen und Spieler loggen sich per Smartphone oder Tablet ein, ohne App-Installation. Slots laufen auf mobilen Browsern flüssig, Live-Casino-Tische werden über dieselbe Oberfläche bedient. Die Auszahlungsmechanik bleibt dieselbe wie am Desktop: Gewinne werden auf das verifizierte Schweizer Bank- oder Postkonto überwiesen, sobald die Umsatzbedingung des Bonus — typischerweise das 30- oder 35-Fache des Bonusbetrags innerhalb eines Monats — vollständig erfüllt ist.
Welche Zahlungsmethoden funktionieren auf dem Handy im Online-Casino?
Die zehn Anbieter akzeptieren auf der mobilen Seite denselben Methodenkern wie am Desktop: TWINT, Visa und Mastercard, Apple Pay, PostFinance, Skrill und Neteller, paysafecard und Banküberweisung. Bei Admiral.ch fehlt PostFinance, bei 7melons fehlen Skrill und Neteller; Swisscasinos.ch ergänzt Diners Club und Discover, Starvegas.ch ergänzt Aircash Abon. Mindesteinzahlungen liegen meist bei CHF 10, bei Pasino.ch sogar bei CHF 0.01 für Auszahlungen. Gebühren erheben die meisten Anbieter keine.
Wie erkenne ich ein von der ESBK konzessioniertes Online-Casino?
Die ESBK veröffentlicht die Liste der konzessionierten Anbieter auf ihrer Website. Wer dort seine Domain wiederfindet, spielt auf einem legalen Schweizer Angebot. Wer dort seine Domain nicht wiederfindet, spielt auf einer nicht konzessionierten Seite — und nach ESBK-Position auf eigenes Risiko. Im Zweifelsfall ist die Liste der erste Anlauf, nicht das Impressum der Anbieterseite.
Ist «handy casino echtgeld bonus ohne einzahlung 2026» in der Schweiz legal?
Die Werbung ist im konzessionierten Markt üblich; ein Bonus ohne Einzahlung wird im ausgewerteten Material von keinem der zehn Schweizer Anbieter dokumentiert. Wer in der Schweiz wirbt, ohne die ESBK-Liste zu führen, verstösst gegen das BGS — die Sperrliste des Bundes greift, die ESBK selbst stellt klar, dass die Spielerin oder der Spieler nicht verfolgt wird, aber ohne Schweizer Schutz spielt. Die Frage «legal?» trifft also zwei Punkte: den Anbieter (illegal ohne Konzession) und die Spielerin oder den Spieler (nicht verfolgt, aber ungeschützt).
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre wird beim gewählten Anbieter beantragt; Mycasino.ch etwa verlangt die Kopie eines gültigen amtlichen Ausweisdokuments (Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis). Sie gilt marktweit für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der Schweiz und in Liechtenstein. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich, und nur, wenn der ursprüngliche Grund entfällt. Wer auf einer nicht konzessionierten Seite spielt, fällt nicht unter diese Sperre — die Sperre wirkt nur im konzessionierten Markt.
